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Intern
    Institut für Allgemeinmedizin

    KARDIO. Verbundprojekt zu Herzkatheter-Untersuchungen - für eine optimale Behandlung von Patienten mit Brustschmerz

    In Deutschland gibt es große regionale Unterschiede in der Häufigkeit von Herzkatheter-Untersuchungen. Im KARDIO Projekt werden zusammen mit den in der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteuren Behandlungspfade für Patienten mit Brustschmerzen entwickelt.

    KARDIO besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Teilprojekten. In vorausgegangenen Teilprojekten wurden bundesweit Häufigkeiten der Herzkatheter-Untersuchungen erfasst und regionale Unterschiede analysiert. Das aktuelle Projekt wird parallel in vier ausgewählten Regionen durchgeführt (Berlin, Bochum, Göttingen, Schweinfurt). Ziel des Projekts ist es, die Versorgung von Patienten mit Brustschmerzen zu verbessern. Hierfür werden in enger Zusammenarbeit mit den regional tätigen Versorgern (Hausärzte, Kardiologen, Notfallambulanzen) Behandlungspfade gemäß vorhandener Evidenz zur Indikation einer Herzkatheter-Untersuchung entwickelt.

    Hausarztpraxen, Kardiologen und Notfallambulanzen aus der Region Schweinfurt, die sich am Projekt beteiligen möchten, sind sehr willkommen und können sich für nähere Informationen melden unter: +49 (0)931 201-47805 oder allgemeinmedizin@ukw.de.

    Beteiligte im KARDIO-Projekt

    KARDIO läuft über 3 Jahre und wird über den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) finanziert. Die Federführung des KARDIO-Projektes liegt bei der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin der Philipps-Universität Marburg. Weitere Projektpartner sind

    1. Universitäten 

    a. Charité – Universitätsmedizin Berlin (Institut für Allgemeinmedizin)
    b. Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (Abteilung für Allgemeinmedizin)
    c. Universitätsmedizin Göttingen (Institut für Allgemeinmedizin)
    d. Universitätsklinikum Würzburg (Institut für Allgemeinmedizin)
    e. Ludwig-Maximilians-Universität in München (Fachbereich Health Service Management)
    f. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung)
    g. Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften)

    2. Krankenkassen

    a. AOK-Bundesverband
    b. Wissenschaftliches Institut der AOK
    c. BARMER
    d. WINEG (TK) 

    3. und verschiedene Institute und Organisationen des Gesundheitswesens

    a. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.
    b. Stiftung Institut für Herzinfarktforschung
    c. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
    d. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).  

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