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    Department of General Practice

    COVID-Schnellteststudie

    Validierung eines SARS-CoV-2 Antigenschnelltests in hausärztlichen Praxen zur Diagnose einer Corona-Infektion

    Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) stellt das Gesundheitssystem vor große diagnostische Herausforderungen. Gegenwärtig gelten PCR-Tests als Goldstandard für die Diagnose einer SARS-CoV-2-Infektion. Allerdings liegt das Ergebnis von PCR-Tests in der Regel erst mehrere Stunden bis Tage nach Testung vor. Während dieser Zeit müssen die Betroffenen zum Teil isoliert werden.

    Ein neues diagnostisches Mittel stellen Point-of-Care-Antigentest (POCT) dar. Diese können direkt nach der Probenentnahme in der hausärztlichen Praxis durchgeführt werden. Ein Ergebnis liegt schon nach wenigen Minuten vor. POCT können ein wichtiges Werkzeug zur schnellen Entscheidungsfindung in der ambulanten Krankenversorgung sein. Daten zur Sensitivität und Spezifität von POCTs zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion werden in der Regel mit Labortestproben ermittelt und es ist ungewiss, ob die Tests in der klinischen Praxis in gleicher Weise funktionieren. Zudem ist unklar, ob das Vorhandensein und Dauer der Symptome Auswirkungen auf die Sensitivität und Spezifität des Testes haben.

    Ziel der Studie ist in erster Linie die Evaluierung der diagnostischen Genauigkeit (Sensitivität, Spezifität, positiver und negativer Vorhersagewert) von COVID-19 Schnelltests.. Hierfür wird zusätzlich zum Antigen-Schnelltest auch ein PCR-Test als Gold-Standard durchgeführt.
    Ein weiteres Ziel ist es, die Korrelation von Testgenauigkeit und Symptomatik zu untersuchen, um auch die Aussagekraft des Tests bei PatientenInnen mit geringen bzw. unspezifischen Symptomen abschätzen zu können. Abschließend soll eine Befragung der teilnehmenden Praxen erfolgen, um Rückschlüsse zur praktischen Durchführbarkeit und dem diagnostischen Mehrwert zu erhalten.

    Die Rekrutierung für die Studie konnte im Dezember 2020 starten. Bis Ende Januar 2021 werden erwartungsgemäß circa 30 Praxen in Würzburg und Umgebung mit der Studiendurchführung beginnen. Für den Abschluss der Studie werden circa 3300 teilnehmende PatientInnen benötigt.

    Die Studie wurde durch das Gesundheitsamt Stadt und Landkreis Würzburg gefördert.

    Sollten Sie Interesse an der Studie haben, nehmen Sie gerne jederzeit mit uns Kontakt auf.

     

    Beteiligte an der Studie

    Die im Dezember 2020 angelaufene Studie ist ein Kooperationsprojekt folgender Institutionen: