Bayerisches Long-Covid Register im Rahmen des BZI
Bayerisches Long-Covid Register im Rahmen des BZI
Hintergrund
Die Geschäftsstelle des Bayerisches Zentrum für Infektionsforschung ist am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg angesiedelt. In der infektiologischen Ambulanz des Universitätsklinikum Würzburg werden Patient:innen mit post-akuten Infektions- und Vakzinierungssyndromen behandelt und – sofern möglich – für das Bayerische Long-COVID-Register rekrutiert. In diesem Zusammenhang bringt das Institut für Allgemeinmedizin seine Erfahrung in klinischen Arzneimittelstudien und der Versorgungsforschung zu Post-COVID-Erkrankungen ein und beschreibt die Versorgungspfade der Patient:innen („Patient Journey“) mit dem Ziel, die Versorgungswege der Betroffenen entlang der Akteure und Einrichtungen im Gesundheitssystem von der Diagnostik bis zur Therapie sichtbar zu machen. Dabei soll dargestellt werden, an welchen Stellen Versorgungsabläufe gezielt verbessert werden können. Das Zentrallabor des Universitätsklinikums Würzburg unterstützt diese Aktivitäten durch die systematische Sammlung und Analyse von Biomaterialien. Ziel ist die Identifikation und Validierung von Biomarkern, die zur Verbesserung von Diagnostik, Prognoseabschätzung und zur Entwicklung neuer Therapieansätze bei Post-COVID-Erkrankungen beitragen können.
Team/Mitarbeitende
Projektleitung in Würzburg: Prof. Dr. Ildikó Gágyor, Prof. Dr. August Stich, PD Dr. Manuel Krone
Projektkoordination Institut für Allgemeinmedizin: Dr. Hanna Schrader, Christine Eidenschink
Projektkoordination Infektiologie: Annegret Helle-Beyersdorf
Projektkoordination Zentrallabor: Dr. Isabell Wagenhäuser
Kontaktmöglichkeit für Betroffene:
Erwachsene ab 18 Jahre, wohnhaft im Einzugsgebiet Unterfranken,
E-Mail: baylcr@ukw.de
