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    Institut für Allgemeinmedizin

    Tag der Allgemeinmedizin

    5. Tag der Allgemeinmedizin

    12. Oktober 2022

     

    Am Mittwoch, den 12.10.2022, von 14:00 bis 18:45 Uhr, wird der „Tag der Allgemeinmedizin“ zum fünften Mal am Universitätsklinikum Würzburg stattfinden. Wir beachten selbstverständlich das dann aktuell gültige Hygienekonzept. Sollte es zu kurzfristigen Änderungen im Programm kommen, werden wir Sie rechtzeitig informieren.

     


     

    Anmeldung

    In diesem Jahr erfolgt die Anmeldung zum ersten Mal über ein elektronisches Tool, welches uns freundlicherweise von der BVUK zur Verfügung gestellt wurde - nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle!

     

     

    Hinweis: Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

     


     

    Teilnahmegebühr

    Hausärzt:innen 50,00 €
    Ärzt:Innen in Weiterbildung 30,00 €
    Beschäftigte im Gesundheitswesen 30,00 €
    Medizinische Fachangestellte 20,00 €

     

    Für Lehrbeauftragte des Instituts, Mitarbeiter:Innen des UKW und Studierende ist die Veranstaltung kostenfrei.

     

    Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum   21.09.2022   an:

    Universitätsklinikum Würzburg

    UniCredit Bank AG, Hypovereinsbank Würzburg

    IBAN: DE12790200760326255084

    BIC: HYVEDEMM455

    Verwendungszweck: Finanzstelle 8606020, [Ihr Name]

     


     

    Programm

    14:00 - 14:15 Uhr: Begrüßung

    Hörsaal Rudolf-Virchow-Zentrum (D15)

    Prof. Dr. med. Matthias Frosch (Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg)

    Prof. Dr. med. Anne Simmenroth und Prof. Dr. med. Ildikó Gágyor (Leiterinnen des Instituts für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Würzburg)

     

    14:15 - 15:00 Uhr: Key Lecture

    Hörsaal Rudolf-Virchow-Zentrum (D15)

    Der ärztlich-assistierte Suizid: (K)ein Thema für Hausärzt:innen - Dr. med. Sandra Blumenthal (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Allgemeinmedizin)

    Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 bestätigt: Jeder Mensch hat ein Recht sich das Leben zu nehmen. Wir erwarten eine Neuregelung der Gesetzgebung zum ärztlich-assistierten Suizid. Hausärzt:innen und ihre Teams kommen in den Überlegungen der Gesetzgebenden hierzu bisher jedoch kaum vor. Wie ist der aktuelle Stand zur ärztlichen Assistenz bei Suizidwünschen? Mit welchen Herausforderungen sind wir jetzt und werden wir zukünftig konfrontiert sein? Und wie frei ist eine Entscheidung zur Selbsttötung wirklich?

     

    15:15 - 16:45 Uhr: Workshops Zeitslot I

    Seminarräume der Lehrklinik, der Dermatologie und des Instituts für Allgemeinmedizin

     

    Weniger ist häufig mehr - Über- und Fehldiagnostik und -therapie aus endokrinologischer Sicht  - Prof. Dr. med. Martin Fassnacht (Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinikum Würzburg)

    Viele endokrinologische Krankheitsbilder sind (vermeintlich) selten. Dies führt zu Unsicherheiten im Umgang damit, so dass häufig zu viel oder auch die falsche Diagnostik veranlasst wird. Aber auch bei häufigen Krankheitsbildern werden immer wieder Therapien eingeleitet, deren Nutzen nicht belegt oder sogar widerlegt sind. In dem Workshop werden wir eine möglichst rationale und praxisnahe Diagnostik und Therapie mehrerer Hormonstörungen (u.a. subklinische Schilddrüsenfunktionsstörungen, Struma, primärer Hyperaldosteronismus, Nebenniereninsuffizienz, Nebennierentumoren, Osteoporose, Vitamin D-Mangel) möglichst interaktiv diskutieren, wobei Sie die Schwerpunkte maßgeblich mitbestimmen können und sollen.

     

    Grauer Star, grüner Star, rotes Auge, blaues Auge – wie geht es weiter? - Dr. med. Michael Siebert (FA für Augenheilkunde, Würzburg)

    •  Cataract (grauer Star) – was gibt es Neues?
    •  Glaukom (grüner Star) – Tropfen, Laser, MIGS und Co.
    •  rotes Auge – ein Symptom, viele Ursachen
    •  blaues Auge – vielleicht steckt mehr dahinter
    •  Notfälle rund ums Auge – erste Schritte

     

    Vermittlung praktischer Fertigkeiten im Blockpraktikum – Methode und Umsetzbarkeit  - Prof. Dr. med. Anne Simmenroth (Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Würzburg)

    In der Hausarztpraxis haben unsere Studierenden die Möglichkeit, unter 1:1-Betreuung viele Patienten zu untersuchen - das kommt im Krankenhaus-Setting oft zu kurz. Auch in der Praxis müssen wir oft unter Zeitdruck agieren: Wir wollen uns über unsere Erfahrungen mit den Studierenden austauschen und Methoden aus der Medizindidaktik zum Thema "Vermittlung und Prüfung von Fertigkeiten" kennenlernen.

     

    „To stent or not to stent – ein spannender Fall und die NVL KHK“ - Prof. Dr. med. Thomas Kühlein (Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Erlangen)

    In Deutschland ist der Weg zu Herzkatheter und Stent kurz. Was jedoch in der Situation des Herzinfarktes segensreich ist, ist es nicht zwingend bei stabiler Angina Pectoris. Anhand eines konkreten Falles wird die aktuelle Evidenz zur Therapie der stabilen Angina Pectoris anhand des neuen Kapitels der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) chronische KHK besprochen. Thomas Kühlein ist Mitglied der Leitlinienkommission der NVL chronische KHK.

     

    Werkzeugkasten Modul 3: „Wer führt wen? – Mein Team und ich“ - Dres. med. Rechtenwald/Frihs (FÄ für Allgemeinmedizin)

    (durchgehend bis 18:45 Uhr! Pause findet statt.)

    Im Laufe der Aus- und Weiterbildung wurde wir alle geführt, von den Ober-, Chefärzt:innen und Weiterbilder:innen. Doch mit dem Einstieg in die Praxis bzw. Selbstständigkeit sollen wir auf einmal die Führungskraft sein. Bloß wie und warum? Definition, Stile, Ziele, Instrumente, Personalsuche/ Einstellung, Arbeitsverträge, Arbeitsplatzgestaltung, Teambildung und -sitzungen. Wir freuen uns aufs Referieren und den fruchtbaren Austausch.

     

    Auch für MFA interessant:

    Eingehen auf Krebspatient:innen – professionell und empathisch  - Dr. Susanne Buld (Leitung, Beratung, Coaching, Gesundheitsförderung, Universitätsklinikum Würzburg)

    Der Umgang mit Krebspatient:innen und deren Angehörigen ist nicht einfach. Sie befinden sich in einer körperlichen und emotionalen Ausnahmesituation und brauchen die empathische Anteilnahme des ärztlichen Personals und der MFAs. Obwohl dieses Verständnis immer in unserer Arbeit mitschwingt, müssen Absprachen zu weiteren Behandlungsplänen getroffen, schwierige Prognosen mitgeteilt, komplexe medizinische Sachverhalte erklärt, um Verständnis für organisatorische Unannehmlichkeiten geworben werden und vieles vieles mehr. Unter den gegebenen Umständen ist das nicht einfach, zumal wir häufig selbst sprachlos sind. Der Workshop geht auf Möglichkeiten eines professionellen und gleichzeitig empathischen Umgangs mit den Patient:innen ein. Auch die Frage, wie finde ich als Arzt/Ärztin und MFA immer wieder Distanz von meiner emotional belastenden Tätigkeit wird bearbeitet.

     

    Gutes Stressmanagement - mehr Resilienz und Gelassenheit im Beruf – Burnoutprophylaxe - Petra Fischer (DiaLog – Kommunikation und Stressmanagement, Würzburg)

    Um sich auf Dauer die Freude am Beruf zu erhalten ist ein gutes Stressmanagement enorm wichtig. Wie sieht aber gute Selbstfürsorge aus? Wie kann ich mir kleine Inseln zum Auftanken schaffen? Darüber hinaus lernen Sie alltagstaugliche Methoden kennen, die Stress minimieren.

     

    Für das Team:

    Notfalltraining für Praxisteams - Prof. Dr. med. Thomas Wurmb, Dr. med. Oliver Happel und Simulationsteam (Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin, Universitätsklinikum Würzburg)

    (durchgehend bis 18:45 Uhr! Pause findet statt.)

    Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Herz-Lungen Wiederbelebung bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Kompetentes Handeln im Notfall ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung einer solchen Notfallsituation. Wir vermitteln Ihnen nicht nur die technischen Basisfähigkeiten zur korrekten Durchführung einer Reanimation sondern üben auch das komplexe Zusammenspiel eines interprofessionellen Behandlungsteams.

     

     

    16:45 – 17:15 Uhr: Pause

                           

    17:15 – 18:45 Uhr: Workshops Zeitslot II

    Seminarräume der Lehrklinik, der Dermatologie und des Instituts für Allgemeinmedizin

     

    Long-Covid aus internistischer und neuropsychologischer Sicht -  Dr. med. Petra Schulze, Dr. phil. Elisabeth Jentschke (Medizinische Klinik II, Neuropsychologie, Universitätsklinikum Würzburg)

    Die Zahl der Long-/Post-Covid-Patienten liegt bei etwa 10%. Als Post-Covid-Syndrom werden laut WHO anhaltende Symptome über mehr als drei Monate definiert. Die Beschwerden sind vielfältig, darunter häufig Fatigue und Belastungsintoleranz sowie neuropsychologische Beeinträchtigungen wie z.B. Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Labortests, die die Diagnose eindeutig belegen, existieren nicht. Aktuell wird ein multimodales Konzept, welches Soma und Psyche behandelt, empfohlen. Dieses setzt eine enge Zusammenarbeit von Haus-, Fachärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Reha-Kliniken und Psychosomatiker:innen und Psycholog:innen voraus.

     

    Hoffnungslos Alt – oder behandlungsbedürftig krank? Gesundheit im Alter ist messbar - Dr. med. Michael Schwab (Ärztlicher Direktor Geriatriezentrum, Stiftung Bürgerspital Würzburg)

    Messen schafft Wissen und Wissen hilft Heilen. Das hausärztliche geriatrische Basisassessment als Stethoskop des Alters (Gerontoskop)

    Lernziel: Schon heute wissen und können was morgen selbstverständlich sein wird.

    Methodik: Was wann – wie – warum

     

    Update Gynäkologie anhand von Fallbeispielen  - PD Dr. Matthias Krockenberger (FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Werneck)

    In diesem Workshop diskutieren wir interaktiv das mögliche Vorgehen bei häufigen gynäkologischen Infektionen, klimakterischen Beschwerden, Endometriose und auch das Handling von Beschwerden bei Jugendlichen anhand von Fallbeispielen. Gynäkologische Fragestellungen, die Sie in der Hausarztpraxis beschäftigen, finden hier, begleitet von praktischen Tipps, Antworten.

     

    TtT-Schnupperangebot für WeiterbilderInnen - Dr. med. Bettina Engel (Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Erlangen)

    Sie bilden weiter oder haben Interesse daran in Zukunft den haus¬ärztlichen Nachwuchs weiterzubilden oder aber sind sich nicht sicher, wie sich das möglichst stressfrei bewerkstelligen lässt? Sie haben noch nie an einem Train-the-Trainer-Seminar teilgenommen und wissen nicht, ob das was für Sie ist? Dann sind sie hier genau richtig. Dieser Kurs gibt erste Einblicke und bietet mögliche Hilfestellungen zur Strukturierung der Weiterbildung in ihrer Praxis.

     

    Somatisierungsstörungen in der Hausarztpraxis, Diagnostik und Therapie - Prof. Dr. med. Imad Maatouk (Psychosomatische Medizin, Universitätsklinikum Würzburg)

    In diesem Workshop sollen zunächst Grundlagen zur Klassifikation und zu psychosomatischen Wechselwirkungen skizziert und im Anschluss verschiedene Strategien und integrative Therapieansätze aufgezeigt und vermittelt werden, die sich im Umgang mit den Betroffenen und bei Versorgung dieser heterogenen Patientengruppe als hilfreich erwiesen haben. Darüber hinaus werden auch Anregungen zur Selbstfürsorge im ärztlichen Beruf vermittelt und praktisch erfahrbar gemacht, da der Umgang mit dieser Patient:innengruppe sehr fordernd sein kann.

     

    Für das Team:

    Von Magersucht und Essanfällen:  die Behandlung von Essstörungen in der Hausarztpraxis als Teamleistung - Dipl. Psych. Maike Krauthausen (Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Würzburg)

    Während Übergewicht direkt ins Auge fällt, gibt es weniger sichtbare Formen von Essstörungen, die eine Behandlung erfordern. Der Workshop vermittelt einen Überblick über verschiedene Essstörungen. Zudem soll es Gelegenheit geben, einen wertschätzenden Umgang mit betroffenen Patient:innen zu üben und die Zusammenarbeit in der Behandlung im gesamten Praxisteam zu fördern.

     

    Don’t worry – pee happy (Inkontinenz) - Dr. med. Martina Wolz-Beck (Ärztin und Physiotherapeutin, Würzburg)

    Die Blase und/oder den Darm nicht kontrollieren zu können macht hilflos und verunsichert zutiefst!

    • Die Betroffenen schämen sich, darüber zu sprechen und sind ratlos, wo sie Hilfe bekommen können
    • Viele Ärzt:innen kennen häufig die Not ihrer Patienten nicht (wer hat dieses Thema schon im Studium ausführlich kennengelernt?)
    • Und in der Öffentlichkeit oder Presse wird das Thema verharmlost oder schöngeredet!

    In diesem Workshop stelle ich Ihnen die verschiedenen Funktionsstörungen des Beckens (Blase, Darm) und die daraus resultierenden Inkontinenzformen vor.  Sie lernen im Praxisalltag eine schnelle und unkomplizierte Basisdiagnostik durchzuführen. Anschließend sind Sie in der Lage, erste einfache, aber häufig bereits sehr wirksame Maßnahmen einzuleiten, oder an die entsprechenden Fachkolleg:innen weiterzuleiten.

    Inkontinenz tötet nicht – aber sie raubt den Patienten:innen und ihren Familien die Leichtigkeit im Leben (Dr. Lange, Alzey).

     

    Auch für MFA interessant:

    Gute Kommunikation im Team - Tipps und Hilfestellung in Konfliktsituationen - Petra Fischer (DiaLog – Kommunikation und Stressmanagement, Würzburg)

    Auch in einem guten Team gibt es Konflikte. Wie spreche ich Probleme an und was muss ich beachten? Wie transportiere ich Wertschätzung und wie wichtig ist die Beziehungspflege in einem Team? Damit beschäftigen wir uns in diesem Workshop.

     

    Forschung in der Hausarztpraxis – die MFA als zentrale Schnittstelle - Christian Kretzschmann, Isabell Endrich (Institut für Allgemeinmedizin. Würzburg)

    Bei Forschungsprojekten in der Hausarztpraxis haben die MFAs eine maßgebliche Rolle. So sind diese in der Regel sowohl für Patient:innen, wie auch für das Forschungsteam der Universitäten die erste Ansprechperson. Im Workshop möchten wir eine kurze Einführung in die hausärztliche Forschung geben und gemeinsam diskutieren, wie die Integration von Studien in den Praxisalltag gelingen kann.

     

    18:45 Uhr:                    Ende der Veranstaltung

     


     

    Der Tag der Allgemeinmedizin wird freundicherweise unterstützt von:

    Bayerischer Hausärzteverband e.V. - 1.000,00 €

    BVUK - elektronisches Anmeldetool

     


    4. Tag der Allgemeinmedizin am 13.10.2021 - RÜCKBLICK -

    Hier finden Sie unseren Rückblick zum 4. Tag der Allgemeinmedizin im Jahr 2021.

    3. Tag der Allgemeinmedizin am 07.10.2020 - RÜCKBLICK -

    Hier finden Sie unseren Rückblick zum 3. Tag der Allgemeinmedizin im Jahr 2020.

    2. Tag der Allgemeinmedizin am 09.10.2019 - RÜCKBLICK -

    Hier finden Sie unseren Rückblick zum 2. Tag der Allgemeinmedizin im Jahr 2019.

    1. Tag der Allgemeinmedizin am 10.10.2018 - RÜCKBLICK -

    Hier finden Sie unseren Rückblick zum 1. Tag der Allgemeinmedizin im Jahr 2018.